Wie funktionieren wirtschaftliche Abläufe?

Schülergruppe beteiligt sich am Planspiel „PriManager“

Claudia Zabel, Jens Müller, Sascha Neininger, Sandro Verones (sitzend), Norbert Schmeiser (Lehrer) und Andreas Hofacker (stehend)

“Dass jede wirtschaftliche Entscheidung wichtig sein kann, jede kleinste sogar, habe ich beim Planspiel gelernt“, mit diesen Worten fasst Claudia Zabel, Schülerin des Fürstenberg-Gymnasiums im 12. Schuljahr, ihre Erfahrungen mit dem Planspiel „PriManager“ zusammen. Freiwillig treffen sich derzeit fünf 12t-Klässler des Fürstenberg-Gymnasiums einmal wöchentlich, um in die Rolle der Geschäftsführung eines Fahrradladens zu schlüpfen. Sie entscheiden, wie viele Fahrräder sie einkaufen, wie viele Personal sie einstellen und zu welchem Preis sie ihre Ware verkaufen. In diesem Planspiel wird über einen Zeitraum von insgesamt 15 Geschäftsjahren die Entwicklung eines Unternehmens von der Gründung bis hin zum Börsengang in Konkurrenz zu anderen Anbietern nachgeahmt. Nach jeder Spielperiode müssen die Firmen die Entscheidungen aus den Bereichen Entwicklung, Beschaffung, Produktion, Vertrieb und Finanzen bei der Spielleitung abgeben. Der Computer liefert dann Markt- und Ergebnisdaten, aus denen die Schüler ihre Schlussfolgerungen für die weitere Strategie des Unternehmens ziehen müssen. Unter zunehmendem Zeitdruck müssen die Teilnehmer selbständig eine Strategie wählen, mit nicht vorhersehbaren Ereignissen zurecht zu kommen. So trat ein Großunternehmer auf, der Fahrräder aufkaufen wollte, was den FG-lern die Möglichkeit bot, ihr überfülltes Lager zu entrümpeln. „Wir haben gelernt, wirtschaftliche Abläufe, die zu bestimmten Preisen führen, zu verstehen“, resümiert Jens Müller und sein Mitschüler Sandro Verones ergänzt: „Das war auf jeden Fall eine wichtige Erfahrung, die ich vielleicht später beruflich nutzen kann, wer weiß“.

    

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