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 Historische Fotoreportage

"Kanonen sind wichtiger als Butter"

Altmaterialsammlungen am Fürstenberg-Gymnasium im Dritten Reich

geschehen im Gymnasium in der Donaueschinger Schulstraße
fotografiert von unbekannt

Aufrüstung und Krieg erforderten während des Dritten Reiches einen sparsamen Umgang mit Rohstoff-Ressourcen.
Der Gedanke lag nahe, dass manches im Inland als wertlos weggeworfen wurde, was in Wirklichkeit noch gut brauchbar war. Dieser Gedanke führte zu den Altmaterialsammlungen. Zunächst waren es die Althändler, die dadurch eine wichtige Aufgabe erhielten, später wurden in großen Aktionen Schulen für dieses Anliegen eingespannt.
Unsere Schulgeschichte gibt über dieses Kapitel ausführliche Information.
Zahlreiche Fotos sind hier erhalten und belegen die Beteiligung unserer Schule an diesen Aktionen.
Über einen Bücherwurm auf Schatzsuche berichtet die 2. Fotoseite.


Reges Treiben auf dem Sammelgelände: mit Karren und Leiterwagen
wird bergeweise verwertbares Altmaterial angebracht.

Lehrer Geny und Kollegin  vertreiben sich
beim Plausch die Zeit.

Am Gymnasium in der Schulstrasse.Das Sammelüberwachungs - Trio
 hinterm Schreibtisch hält alle Materialeingänge fest. Schließlich gibt es ja bei bester Leistung eine Reise  nach Berlin zu gewinnen.
Ein Stahlhelm schmückt die Tischplatte.

Genau wird im Hintergrund auf einer Waage das eingegangene Material
gewogen und die Menge dann von den Protokollanten genauestens
in die Eingangslisten aufgeschrieben.

 Papier, verstreut auf dem Boden am Schulhaus, gefüllte
Säcke werden von  Lehrer Streb eingesehen und bewertet.

 Juli 1941 ; Hinter dem Gymnasium ;Anlieferung von Altpapier
In der Mitte: Schulleiter Etzel, links Lehrer Streb

 


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