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Die Flussgeschichte der oberen Donau


 

II. Stand der Forschung

 

     Georg Wagner, der Begründer der flussgeschichtlichen Erforschung Süddeutschlandes, hatte bereits 1923 die vielfältigen Befunde zur Morphologie und Petrographie (Untersuchung der Gesteinszusammensetzung) gedeutet und in einer wegweisenden Arbeit zusammengefasst, die in ihren Grundzügen heute immer noch Bestand hat.

     Tillmanns hatte 1984 viele der als gesichert geltenden Befunde umgestoßen. 
E. Villinger vom Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg hat aber 1986, 1989 und 1998 mit neuen Befunden die Aussagen Tillmanns widerlegt. Er bestätigte die Ergebnisse Wagners und festigte sie in vielen Teilaspekten.

     Schon Wagner ging von dem Vorhandensein einer Aare-Donau aus und davon, dass das Einzugsgebiet des Oberrheins sich bis heute zu Ungunsten der Donau ausdehnt. Deutlichste Anzeichen hierfür sind die Flussanzapfung bei Blumberg durch die Wutach und die Donauversickerung bei Immendingen.

 

 

 


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