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Georg Wild
Goldenes
Abiturzeugnis zum „50-jährigen“ Ehemalige Pennäler beim Klassentreffen
Wie damals vor 50 Jahren: 18 Schüler des Abiturjahrgangs 1960 stellten sich beim Klassentreffen in Freiburg - wie beim Abiturfoto vor 50 Jahren - zusammen mit dem 96-jährigen ehemaligen Lehrer Gerhard Parlitz (vorne 3. v.r.) zu einem Erinnerungsbild auf Zu einem Klassentreffen der besonderen Art kamen diese Woche in Freiburg 18 ehemalige Schülerinnen und Schüler des Fürstenberg-Gymnasiums zusammen, die im Jahre 1960 - also vor nunmehr 50 Jahren - in der heutigen Realschule ihre Reifeprüfung ablegten. Mit Raimund Kittel, Horst Kornmayer, Wolfgang Kühnl, Ulrich Neumann, Hans-Georg Prasse, Inge Brun geb. Reinhold, Franz Spiegelhalter, Gerd Steinmann und zuletzt Manfred Moser sind neun der ursprünglich 39 Mitschüler aus den beiden Abschlussklassen bereits verstorben. Trefflich vorbereitet und organisiert wurde das Treffen von Hans-Dieter Hettich, der bis zu seinem beruflichen Ruhestand in Freiburg eine Apotheke betrieb und nun auf dem dortigen Münsterplatz seine aus ganz Deutschland angereisten früheren Klassenkamerden begrüßte. Den ersten Programmpunkt bildete eine überaus faszinierende und mit vielen interessanten Details gespickt Münsterführung durch den anerkannten Experten und Spachforscher Professor Konrad Kunze, der in Donaueschingen aufwuchs und ebenfalls am Fürstenberg-Gymnasium 1958 die Hochschulreife erwarb. Nach dem Mittagessen im Greiffenegg-Schlössle und dem anschließenden Spaziergang auf den Schlossberg ging es zum Übernachtungsquartier Hotel Schwär’s Löwen in Freiburg-Littenweiler. Am Hoteleingang stellten sich die mittlerweile fast alle 70 Jahre alten ehemaligen Gymnasiasten in der gleichen Reihenfolge wie beim Abitursfoto im Jahre 1960 zu einem Erinnerungsbild auf. Im Anschluss an das gemeinsame Abendessen folgte ein spontaner Unterhaltungsabend, bei dem viele alten Erinnerungen wach wurden. Hierbei wechselten in bunter Folge ernste und heitere Vorträge, gemeinsame Lieder unter der Klavierbegleitung von Ute Hallensleben sowie Tanz- und Bewegungsspiele. Als Höhepunkt und besondere Überraschung, die von Sieglinde Bruckmann inszeniert worden war, erhielten die mittlerweile ergrauten „Jahrgänger“ das goldene Abiturzeugnis mit Originalstempel des Fürstenberg-Gymnasiums und Unterschrift des jetzigen Schulleiters Bertold Böhm. Überreicht wurden die „Dokumente“ mit persönlichen Kommentaren vom 96-jährigen Gerhard Parlitz, der als einziger noch lebende Pädagoge der „Ehemaligen“ treffend registrierte: „Die verbliebenen Lehrkräfte sind vollständig erschienen“. Am folgenden Tag stand noch der Besuch des Augustinermuseums in Freiburg mit seinen beeindruckenden Skulpturen, Glasmalereien und Gemälden sakraler und profaner Kunst auf dem Programm, ehe die „1960iger“ beim Abschied festlegten: Das nächste Klassentreffen soll in fünf Jahren wieder in Donaueschingen stattfinden. |
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